Wohlan!

Die Absicht, hier Essays zu posten zum Thema Macht nimmt jetzt Formen an. Die Idee ist es Gedanken zu sammeln, zu diskutieren – alles völlig anonym, wer das möchte.

Jeder hat Erfahrungen mit Macht und wenn es nur die der Gewohnheit ist. Es gibt direkt sichbare Macht in Funktionen und Ämtern, die Macht des Gesetzes, Lehrer und Schüler, Eltern und Kinder, Chefs und Mitarbeiter.

Es gibt segensreiche Macht, wenn man die Dinge vom Ergebnis her beurteilt und schädliche Mächte, auch ohne Blutvergießen oder materielle Schäden. Es gibt Macht, die etwas macht und solche, die nur drohend im Hintergrund wirkt.

Wissen ist Macht, sagt der Volksmund – nur um sich im nächsten Halbsatz ad absurdum zu führen. Kommt „Macht“ von „machen“ oder „sich bemächtigen“?

Ist es wirklich so, dass Gesellschaften, Nationen, Religionen und Führungspersonen mit Macht ausgestattet werden müssen, damit das Ganze zusammenhält?

Welche Ideen sollten stattdessen ausprobiert werden?

 

 

Über Über Macht

Hier geht es um Macht. Ein Phänomen, das so wenig greifbar ist wie eine Ohrenqualle, so unerforscht wie Teile Brandenburgs, so unerklärlich wie ein Stau und so gefährlich wie Carsten Maschmeyer.

Wir werden versuchen, das Phänomen aus möglichst vielen Blickwinkeln zu betrachten, zu verstehen, was man mit Macht anstellen kann, die schlimmsten Auswirkungen beschreiben und auch das Gegenteil: die Machtlosigkeit.