Spezialisierung

Müsste eigentlich im Strafrecht verankert werden oder zumindest eine verbotene Handlung mit zivilrechtlichen Konsequenzen sein. Nicht umsonst versuchen wir über Bildung und Erziehung, leider oft vergeblich, Generalisten zu sein, um “Chancengerechtigkeit” zu erzeugen, um ein Fundament zuschaffen, auf dem wir uns alle bewegen können, am besten erdbebensicher.

Man braucht für alles Spezialisten heutzutage: für’s Marketing mindestens 3, für die Steuer, für die Rechtsberatung 5, für die Augen, die Zähne, die Heizung, die Elektrik usw.. Wirklich?

Oder handelt es sich eher um die Fortsetzung des mittelalterlichen Stände- und Gildenkartells? Irgendwie schon, nur heute kombiniert mit Quasimonopolen (z.B. Ärztekammern, die über Niederlassungen entscheiden), Preiskartellen wie bei den Rechtsanwälten (RVG) bis hin zur unheimlichen Verquickung von Steuerberaterlobby und Parlamentariern, die im Falle der Steuergesetzgebung, die damit verbundene Verbraucherverwirrung zum äußerst lukrativen Geschäftsmodell erhoben haben.

Stand damals im Mittelalter noch nicht so sehr Reichtum im Vordergrund, so ist er heute möglich geworden.

Angst, Verunsicherung und Gesetze sind ein guter Mix , um auf eine Besonderheit hinzuarbeiten, die nicht sachlich sondern allenfalls rechtlich begründet ist – das ist gelungen.

Man könnte das auch Protektionismus nennen, Kartell oder, wenn man böse will, mafiös.

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