Spezialisierung

Müsste eigentlich im Strafrecht verankert werden oder zumindest eine verbotene Handlung mit zivilrechtlichen Konsequenzen sein. Nicht umsonst versuchen wir über Bildung und Erziehung, leider oft vergeblich, Generalisten zu sein, um “Chancengerechtigkeit” zu erzeugen, um ein Fundament zuschaffen, auf dem wir uns alle bewegen können, am besten erdbebensicher.

Man braucht für alles Spezialisten heutzutage: für’s Marketing mindestens 3, für die Steuer, für die Rechtsberatung 5, für die Augen, die Zähne, die Heizung, die Elektrik usw.. Wirklich?

Oder handelt es sich eher um die Fortsetzung des mittelalterlichen Stände- und Gildenkartells? Irgendwie schon, nur heute kombiniert mit Quasimonopolen (z.B. Ärztekammern, die über Niederlassungen entscheiden), Preiskartellen wie bei den Rechtsanwälten (RVG) bis hin zur unheimlichen Verquickung von Steuerberaterlobby und Parlamentariern, die im Falle der Steuergesetzgebung, die damit verbundene Verbraucherverwirrung zum äußerst lukrativen Geschäftsmodell erhoben haben.

Stand damals im Mittelalter noch nicht so sehr Reichtum im Vordergrund, so ist er heute möglich geworden.

Angst, Verunsicherung und Gesetze sind ein guter Mix , um auf eine Besonderheit hinzuarbeiten, die nicht sachlich sondern allenfalls rechtlich begründet ist – das ist gelungen.

Man könnte das auch Protektionismus nennen, Kartell oder, wenn man böse will, mafiös.

Meinungen

Erst wenn die letzte Meinung veräussert wurde, werden wir feststellen, dass Fakten nie existiert haben.

(Konfusius, antiker PR-Berater)

Nietzsche und der Irrsinn

Wahrscheinlich ist er an Syphilis gestorben, kleinen miesen Bakterien, die ihm geistig gegen Ende seines Lebens zugesetzt haben. Er hatte ein schweres Los, immer weniger Freunde und war wohl deswegen so merkwürdig, weil er sich den Merkwürdigkeiten des Lebens ausgeliefert hat und versuchte, das alles unter einen Hut zu kriegen.

“Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes – aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.”

Über Über Macht

Hier geht es um Macht. Ein Phänomen, das so wenig greifbar ist wie eine Ohrenqualle, so unerforscht wie Teile Brandenburgs, so unerklärlich wie ein Stau und so gefährlich wie Carsten Maschmeyer.

Wir werden versuchen, das Phänomen aus möglichst vielen Blickwinkeln zu betrachten, zu verstehen, was man mit Macht anstellen kann, die schlimmsten Auswirkungen beschreiben und auch das Gegenteil: die Machtlosigkeit.